Tiere suchen ein neues Zuhause

Unsere Abby mit Gast-Hund und Kumpel Max, beide sind übrigens vier Monate alt

 

 Immer wieder erreichen uns Hilferufe, wenn Tiere, die ausgesetzt aufgefunden oder unüberlegt angeschafft wurden, ein neues Zuhause suchen.

Diese Tiere vermitteln wir nach notwendiger medizinischer Versorgung in die hoffentlich lebenslang richtigen Hände weiter.

Man kommt also als Tierarzt mit sozialem Gewissen häufig zu Pflegetieren wie die sprichwörtliche „Jungfrau zum Kind“ und das schon viele Jahre lang….

Und um es philosophisch zu betrachten: 

Sollte nicht jeder Mensch mit seinem Leben die Welt ein klein wenig besser machen und da helfen, wo er helfen kann?

Bei uns kommt noch dazu, dass wir nicht nur rund um die Uhr, sondern auch an jedem Wochenende dienstbereit sind, und deshalb seit Jahren viele, oft kranke oder verletzte Fundtiere gebracht bekommen.

Zudem haben wir mehr Platz für die stationäre Aufnahme als die meisten anderen Tierarztpraxen und -kliniken und dazu kommt, dass wir einfach schlecht nein sagen können.

Und so kam es, dass wir seit Bestehen der Praxis immer mindestens ein oder zwei oder auch zeitweise bis zu 15 tierische „Gäste“ gleichzeitig im Haus hatten.

Vorab dazu ein paar wichtige Hinweise, die Sie bitte UNBEDINGT beherzigen, ehe Sie sich in ein Tier auf einem der Fotos verlieben:

Bitte schreiben Sie uns bei Interesse an einem der Vermittlungstiere eine E-Mail an Tierarztpraxis.Koch@gmx.de.

Anrufe gehen nämlich im Praxisalltag zu schnell unter, weil medizinische Behandlungen und vor allem Notfälle Vorrang haben. Im Tierschutz engagieren wir uns nur ehrenamtlich während unserer Freizeit. Dies hat mit der Praxis nur peripher zu tun.

Und haben Sie eine ungefähre Ahnung davon, was Sie „normalerweise“ tun müssen, um von einer seriösen Tierschutzorganisation ein Tier vermittelt zu bekommen? Das reicht von umfangreicher schriftlicher Vorauskunft inkl. mehrseitigem Fragebogen, über Hausbesuch eines aktiven Mitglieds des Vereins mit weiteren Fragen, bis hin zu einer langen Warteliste, dem Abholen des Tieres mit noch mal weiteren Fragen und einigen weiteren unangekündigten Nachkontrollen. Das meiste dieses Procederes fällt bei, bzw. bei den über die TierNotHilfe e. V. vermittelten Tieren weg, aber es gibt trotzdem die folgenden Punkte zu beachten:

Golden Retriever Bella landete aufgrund des Todes Ihres Besitzers bei uns und wurde nach Bad Sachsa vermittelt.

Wir vermitteln die Tierschutztiere ausschließlich regional in MAXIMAL 30 km Radius um Bad Lauterberg (es gilt dabei Routenplaner, nicht Luftlinie).

Ebenfalls essentiell: Wenn Sie diese Internetseite lesen können, dann verfügen Sie sicher auch über einen E-Mail-Account, also „bewerben“ Sie sich bitte schriftlich unter Tierarztpraxis.Koch@gmx.de  und beachten Sie dabei die Listen der notwendigen Infos (s. u.), weil wir die Vermittlungsarbeit unmöglich mündlich neben unserer täglichen Arbeit leisten können und viele Telefonate während einer Behandlung  nur Frust sowohl auf Seiten der Anrufer, der kurz abgefertigt werden muss, als auch der Tierbesitzer schaffen, deren Tier deswegen aufgeregt auf seine Behandlung warten muss.

Allein die schriftliche Beantwortung der Anfragen aus dem 30 km-Radius bindet jeden Tag viel Zeit. Wir können leider partout keine Anfragen beantworten, die von weiter her kommen, weil wir gar keine personellen und zeitlichen Ressourcen hierfür haben; denn schon die Unterbringung und Versorgung der Tierschutztiere geschieht komplett auf unsere eigenen  Kosten.

Bei heiß begehrten Tieren schaffen wir es manchmal noch nicht einmal, die Anfragen aus dem 30 km-Radius zu beantworten, aber alle Interessenten können sehr leicht erkennen, dass das Tier vergeben ist, wenn es von der HP gelöscht ist.

Sicher kann und darf jeder Neu-Tierbesitzer später mit seinem Tier auch umziehen, aber gerade in den ersten vier bis sechs Wochen nach der Vermittlung ist es uns wichtig, dass die Tiere regional und in absolut „fahrbarer „Entfernung bleiben, um bei Problemen und ggf. auftretenden Erkrankungen, die sich bei der Vermittlung evtl. in der Inkubationszeit befanden, sofort eingreifen zu können, da es sonst IMMER Ärger und Diskussion mit dem Tenor „Da nehme ich schon ein Tier direkt aus einer Tierarztpraxis und dann habe ich direkt Kosten und Umstände!“

Es reicht also nicht, wenn Sie familiäre Beziehungen in den Südharz pflegen oder wenn jemand, der hier wohnt, pro forma den Schutzvertrag unterzeichnet, sondern das Tier muss grundsätzlich körperlich hier regional anwesend bleiben, auch um Nachkontrollen durch die wenigen Aktiven der TierNotHilfe e. V. möglich zu machen. Überlegen Sie bitte, was wenige Kilometer mehr Radius an zusätzlicher Fahrstrecke und damit finanzieller und zeitlicher Belastung für Menschen ausmachen, die diese Aufgabe ehrenamtlich erledigen.

Von dieser Regelung gibt es keine Ausnahmen mehr, wir haben als Team einer Tierarztpraxis nämlich eine besondere Verantwortung für Tiere und Tiergesundheit, und das ist bei Fund- und Abgabetieren mit unbekannter Vorgeschichte oft schwierig genug.

Wir stehen bei jeder Erkrankung immer sofort im Zentrum jeder Kritik und wir haben unsere ganz eigenen Erfahrungen hierzu. Es kann auch bei sehr sorgfältiger Vorgehensweise und Untersuchung direkt am Tag nach der Vermittlung eine schwerwiegende Erkrankung ausbrechen, die dem Neu-Besitzer dann ggf. am Wohnort hunderte Kilometer entfernt eine sehr hohe Tierarztrechnung einbringt, und wir werden in solchen Fällen im Nachhinein immer direkt oder indirekt verantwortlich gemacht!

Wir bitten Sie herzlich darum, dies so zu akzeptieren. Wir verkaufen hier nämlich keine Tiere, sondern wir geben sie gegen eine geringe Schutzgebühr mit Schutzvertrag nur in nachweislich allerbeste Hände, und wir legen Wert darauf, dass wir die Tiere auch später immer wieder, falls irgendetwas im neuen Zuhause nicht klappt, wieder zurückbekommen, um zu verhindern, dass sie irgendwann nur noch herumgereicht werden.

Lucy

Die Tiere sind bei uns im Haus untergebracht, und auch die Katzen dürfen sich in den ihnen zugedachten Räumen frei bewegen.

Aus hygienischen Gründen gibt es dort nur waschbare Einrichtungsgegenstände und Utensilien und z. B. keine Kratzbäume. Die Katzen leben in kleinen Gruppen von i. d.R. maximal vier Tieren, d. h. alle Katzen sind auf ihre soziale Verträglichkeit hin getestet und kennen auch unsere Hunde mindestens von einem Blick durch die Tür.

Aus hygienischen Gründen und dabei v. a. aus Schutzgründen für diejenigen Tiere, die noch keinen vollständigen Impfschutz haben, dürfen in der Regel keine Besucher mit auf Station, also überlegen Sie sich bitte, bevor Sie sich melden, welches Tier für Sie in Frage kommt. Wir können auch normalerweise nicht mehr als 30 min für eine Tiervermittlung erübrigen, denn es ist und bleibt ein Hobby und kein Selbstzweck, deshalb melden Sie sich bitte vorher an und denken Sie unbedingt an die Vorauskunft per E-Mail (s. u.).

Wenn Sie gerne sehr lange auswählen und verschiedene Tiere streicheln möchten, um eine Entscheidung fällen zu können oder um sicherzugehen, dass überhaupt ein Tier etwas für Sie ist, gehen Sie bitte in ein Tierheim oder zu einem Züchter. Auch dort gibt es wunderbare Tiere.

 

Bei uns laufen die meisten gesunden Katzen in der Gruppe oder befinden sich in Pflegefamilien mit anderen Katzen und Hunden. Dadurch haben alle nach kurzer Zeit sehr gutes Sozialverhalten, und wir können Sie sehr gut beraten, welches Tier vom Charakter her gut zu Ihnen bzw. zu den Tieren passt, die schon in Ihrer Familie leben. Im Zweifelsfall fragen Sie einfach danach.

Zum Glück ist es heutzutage in Deutschland fast unmöglich, Tiere auszusetzen, weil die meisten Hunde und Katzen gekennzeichnet und registriert sind oder einen hohen Wiedererkennungswert haben, so dass man sie in Zeiten von Internet und sozialen Netzwerken schnell wieder zuordnen kann. Umso häufiger werden aber nun Tiere mit den unterschiedlichsten Begründungen einfach abgegeben.

Natürlich hängen wir nach kurzer Zeit an allen Tieren, die wir gerettet und gepflegt haben, aber wir können leider nicht alle Tiere behalten und geben sie aus diesem Grund gerne dort hin, wo wir wissen, dass sie geliebt und gut betreut werden, sind also letztenedlich so etwas wie „Bereitschaftspflege-Eltern für ungewollte Tiere“.

Die Pflege dieser Tiere ist für uns reines Hobby und den richtigen Menschen zum Tier zu finden, also gute Gespanne zu bilden, oft eine Herausforderung.

Wir sind ausdrücklich kein Tierheim und wollen es auch gar nicht sein! Kein Tier soll hier länger verweilen, sondern bestenfalls für ein paar Tage oder Wochen gut untergebracht werden.

Alles was wir tun, läuft neben der regulären Arbeit und deshalb geben wir alle Tiere auch grundsätzlich nur in die nahe Umgebung ab. Dies ist ein Grundsatz und wir bitten Sie herzlich, das nicht zu hinterfragen. Wir haben nämlich leider gar nicht die Zeit, alle Anfragen nach Tieren zu bearbeiten und zu beantworten, die wir von weiter her bekommen, und das TierNotHilfe-Team, das für die Nachkontrollen verantwortlich ist, kann keinen noch größeren als den angegebenen  Radius abarbeiten.

Grundsätzlich freuen wir uns immer über Bilder unserer ehemaligen Schützlinge im neuen Zuhause, denn wir glücklich Tiere sehen, wissen wir, dass sich die Mühe dafür, diese ungewollten und oft sehr kranken Tiere durchzubringen, auch wirklich gelohnt hat.

Schutzgebühr:

Wir handeln oder verkaufen hier keine Tiere, sondern wir vermitteln sie mit Schutzvertrag nur in die allerbesten Hände! In der Regel bleiben sie auch nur so lange bei uns, bis ihre Verletzungen oder Krankheiten auskuriert sind. Danach gehen sie dann im Idealfall in neue feste Familien oder manche auch noch einmal übergangsweise in Pflegefamilien.

Bei der Vermittlung wird eine Schutzgebühr zugungsten des vermittelnden gemeinnützigen Vereins, i. d. R. der TierNotHilfe e. V., erhoben. Die Schutzgebühr bleibt nicht bei uns, sondern geht in auf das Spendenkonto der TierNotHilfe. Wir rechnen unsere erbrachten Leistungen  (oft genug nur die eingesetzten Medikamente) dann separat ab.

Die Unterbringung und Verpflegung der Tiere erledigen wir, komplett kostenlos. Wenn Sie diese ehrenamtliche Arbeit unterstützen möchten und etwas übrig haben oder ihre Katze ein bestimmtes Futter nicht mehr mag, dürfen Sie Futter-, Streu- oder Katzenspielzeug-Spenden gerne in der Praxis abgeben.

Diese Schutzgebühr beträgt bei einem erst-geimpften und gechippten Kitten 60 Euro, bei einem doppelt geimpften und gechippten Kitten 75 Euro und bei einer kastrierten, doppelt geimpften und gechippten Katze oder einem Kater 100 Euro.

Wenn Sie zwei geimfte kastrierte und gechippte Katzen gemeinsam aufnehmen, reduziert sich die Gebühr auf i. d. R. auf 150 Euro für beide zusammen.

Bei Handicap-Tieren reduziert sich die Schutzgebühr nach Absprache.

 Für Rassekatzen werden 150 Euro erhoben, für Rasse-Mischlinge 125 Euro.

Die Schutzgebühr für einen jungen geimpften und gechippten, ggf. sogar schon kastrierten Hund beträgt maximal 350 Euro.

Bitte beachten Sie, dass die Schutzgebühr bei Abholung des Tieres bar bezahlt werden muss. Wir bieten zwar für Leistungen aus der Praxis grundsätzlich auch anderen Zahlungsarten an, aber die Schutzgebühren für Tierschutztiere sind ja keine Praxiseinnahmen, sondern Spenden an einen gemeinnützigen Verein. Das Geld geht noch an demselben Tag auf das Vereinskonto und lagert nicht in der Praxis.


Die Vermittlungstiere sind normalerweise 

  • vollständig geimpft, so dass Sie i. d. R. erst nach einem Jahr wieder nachimpfen lassen müssen
  • entwurmt
  • gegen Ektoparasiten (Flöhe, Zecken) behandelt
  • gechippt oder tätowiert
  • ab einem Alter von acht Monaten zusätzlich kastriert.
  • Bei der Vermittlung bekommen die Tiere meist noch einmal Wurmmittel und Anti-Parasiten-Spot on verabreicht oder Sie bekommen es für die nächste Kur mitgegeben. Dies ist eine reine Vorsorge-Maßnahme.

Wenn Sie Erfahrungen darin haben, was diese Leistungen sonst einzeln kosten, können Sie ermessen, wie viel Geld sie bei einer Tiervermittlung regelrecht geschenkt bekommen, von der Mühe, der Zeit und dem Geld für die Pflege, Versorgung und die Medikamente, v. a. bei kranken Tieren, gar nicht zu reden!

Gesundheit:

Wir können es uns als Tierarztpraxis natürlich nicht erlauben, Ihnen ein krankes Tier zu vermitteln, aber manche Krankheiten sind zum Zeitpunkt der Abgabe noch gar nicht zu diagnostizieren.

Falls Sie also ein Tier aus unserer Obhut übernommen haben und bemerken, dass Ihr neuer Liebling rund um den Zeitpunkt der Abgabe Symptome einer Erkrankung aufweist, melden Sie sich bitte, damit wir es (i. d. R. kostenlos) behandeln können. Bitte bedenken Sie, dass viele Erkrankungen erst durch den Umstellungsstress im neuen Zuhause ausbrechen, und melden Sie sich innerhalb von 10 Tagen, wenn Sie Appetitlosigkeit, Durchfall oder Verstopfung, Schnupfen o. ä. bemerken.

Kontakt:

Fragen Sie uns jederzeit gern, nur haben Sie bitte auch Verständnis dafür, dass im Praxisalltag nicht jede Frage zu Vermittlungstieren immer sofort beantwortet werden kann, weil unsere Patienten und natürlich Notfälle immer Vorrang haben!

Wir können, um es einmal deutlicht zu sagen, nicht eingehend Fragen zu einem Vermittlungstier beantworten, während ein anderes Tier auf dme Behandlungstisch zittert.

Wenn Sie sich für eines der unten abgebildeten Tiere interessieren, rufen Sie uns einfach an und vereinbaren einen Kennenlern-Termin. Am besten schreiben Sie jedoch vorher eine Mail an

Tierarztpraxis.Koch@gmx.de

 

oder eine Nachricht an unsere FB-Seite;

denn schriftliche Nachrichten gehen ganz sicher nicht verloren!

BITTE beachten Sie, dass der Vermittlungsradius von 30 km absolut fix ist und sehen Sie von Anfragen ab, wenn Sie von weiter her kommen; denn die vielen Anfragen, die von weiter her als 30 km kommen, können wir partout nicht beantworten.

Wir vermitteln Tiere nur in kleinem Rahmen und nur regional und vor allem an unsere eigenen Praxiskunden.

Wir nehmen in der Regel auch nicht so viele Tiere auf, dass wir sie nicht regional unterbringen können, also ersparen Sie sich und uns bitte Nachfragen nach den Gründen dieser Vorgehensweise; denn die Vermittlungsarbeit ist reines Hobby und wir sind froh, wenn nur die Medikamentenkosten halbwegs gedeckt werden. Wir sind deshalb nicht bereit, uns in unserer Freizeit noch mit Anwürfen auseinanderzusetzen.

Die Sache mit dem festen Vermittlungsradius war schon immer so,  ist so und wird auf Dauer auch so bleiben, weil wir zeitlich gar keine Vorkontrollen schaffen können. Schon um Nachkontrollen müssen wir befreundete Tierschützer bitten, und wir können sie nicht überstrapazieren.

Uns fehlt während der täglichen Arbeit außerdem ganz einfach die Zeit, um alle Tierinteressenten eingehend zu interviewen. Wir verabreden aber auch keine Kennenlern-Termine mit Interessenten, von denen wir nicht zumindest ein paar Eckdaten wissen, deshalb schreiben Sie bitte – in welcher Form auch immer – eine Nachricht!

  • stellen Sie sich bitte in der Nachricht kurz vor (geben Sie z. B. an, wie viele Familienmitglieder Sie sind, welche Haustiere Sie bereits haben und ob die Katze Wohnungskatze oder Freigänger sein soll) und nennen Sie mindestens Ihren 
  • Namen, Ihren Wohnort und eine Telefonnummer für einen Rückruf.

Wenn Sie bereits langjährig Kunde bei uns sind, müssen Sie sich natürlich nicht noch einmal vorstellen, dann bitten Sie uns telefonisch oder per Mail einfach um Kontaktaufnahme.

Bitte sagen Sie bei Ihrer Meldung unbedingt gleich, für welches Tier Sie sich interessieren, denn wir unterstützen Sie zwar gern bei der Auswahl des passenden Familienmitglieds, aber um sich grundsätzlich darüber klar zu werden, ob überhaupt ein Tier für Sie in Frage kommt, ist es sinnvoll, sich zuerst einmal umfassend mittels Literatur und im Internet zu informieren.

Vermittlungsradius:

Wir geben unsere Schützlinge nicht ungeprüft einfach so weg, sondern vermitteln fast ausschließlich in die unmittelbare Umgebung in einem Umkreis von maximal 30 km; denn in den Schutzverträgen, steht u. a. das Angebot, dass wir die Tiere bei Problemen wieder zurücknehmen. Die Erfahrung lehrt ganz einfach, dass bei größeren Entfernungen die Hürde, das Tier wieder zurückzubringen meist größer ist, als es selbst zu inserieren, und auch die Bereitschaft steigt, bei direkt im Anschluss an die Vermittlung auftretenden  gesundheitlichen Beschwerden sich nicht zu melden, um die Ursache gründlich abzuklären. 

Gleichzeitig ist dieses Angebot jedoch auch eine Verpflichtung, denn eine Weitergabe an Dritte ist den Übernehmern grundsätzlich nicht gestattet, um zu verhindern, dass Lebewesen von Hand zu Hand gereicht werden.

Überlegen Sie sich die Entscheidung für ein Tier bitte gut; denn sie bedeutet 15 bis 20 Jahre Verantwortung für ein Lebewesen, und wir möchten unseren Schützlingen ungern zumuten, nach kurzer Zeit wieder umziehen zu müssen.

„Verfügbarkeit“ der Tiere und Wahl des richtigen Zuhauses:

Nicht alle abgebildeten Tiere befinden sich bei uns, sondern viele auch noch in ihrem ursprünglichen Zuhause oder auf Tierschutz-Pflegestellen.

Da die jahrelange Erfahrung uns gelehrt hat, dass Tiere gerade in den ersten Tagen schnell wieder abgegeben werden, deshalb stehen sie meist auch noch nach erfolgreicher Vermittlung ein bis zwei Wochen online.

Gleichzeitig können Sie aber davon ausgehen, dass die Tiere, dier hier nicht mehr abgebildet sind, auch schon länger und dauerhaft vermittelt wurden, deshalb bringt es nichts, noch nach ihnen zu fragen.

Die Entscheidung, wohin die Vermittlungs-Tiere gehen, obliegt ganz allein uns und wir bitten Sie herzlich, diese Entscheidung nicht zu hinterfragen. Es findet sich für fast jeden Interessenten irgendwann das passende Tier.

Fragen Sie sich also bitte, ob sie die Entscheidung eines Züchters hinterfragen würde, wenn er Ihnen sagt, dass ein bestimmtes Tier nicht in Ihre Familie oder zu Ihrem Lebensrhythmus passt und dann denken Sie sich dann bei uns  zu diesem Gedankengang noch dazu, dass hier eine ganze Familie nicht nimmt, sondern gibt, indem Tiere, die oft in einem katastrophalen Zustand ankommen, gesund gepflegt und für eine geringe Schutzgebühr weitergegeben werden. 

Auch wenn Sie privat ein Tier – aus welchem Grund auch immer – abgeben wollen oder müssen, schicken Sie uns einfach ein Foto und ein paar Informationen. Wir veröffentlichen es gerne hier.

 

Ein Tier kann sich nicht aussuchen, in welcher Familie es leben möchte, und einige von den Tieren haben bereits in Familien gelebt, die sehr unbedacht das falsche Tier gewählt haben, deshalb nehmen wir eine besondere Verantwortung wahr.

Besonders wenn Sie eine Katze für reine Wohnungshaltung suchen, überlegen Sie sich genau welches Tier damit glücklich ist und halten Sie möglichst dann nicht nur eine Katze einzeln; denn Einzel-Wohnungskatzen-Haltung bedingt sehr häufig Verhaltensstörungen. Negative Beispiele hierfür gibt es leider sehr viele.

Auf den Punkt gebracht: Katzen sind kleine wendige Raubtiere und keine Wohnungsdekoration, deshalb sollte man sie nicht nach Farbe, sondern nach Charaktereigenschaften auswählen!

Jedes Lebewesen braucht Erziehung und artgerechte körperliche und geistige Auslastung, und der Umgang mit Artgenossen gehört für die meisten Katzen einfach dazu. Katzen leben und powern sich miteinander ganz anders aus, als allein bzw. nur mit Menschen. Der alte Mythos vom Einzelgänger ist lange widerlegt.

Stellen Sie sich, um sich einzufühlen, einfach vor, wie es in Ihnen aussehen würde, wenn sie der einzige Mensch auf der Welt wären….

Das Argument, die Wohnung sei zu klein, zählt letztlich auch nicht: denn wenn eine Wohnung zu klein für zwei Katzen ist, wird eine Katze erst recht darin nicht glücklich werden.

„Probezeit“ bzw. Vermittlung auf „Pflegestelle mit Option auf Übernahme“:

Für liebe und langjährige Kunden bieten wir im Einzelfall die Option an, ein Tier für ein paar Tage mit nach Hause zu nehmen und in häuslicher Umgebung erst einmal auszuprobieren, ob das Zusammenleben auch reibungslos klappt. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das jeweilige Tier keine Probleme mit ungewohnten Situationen und im Idealfall sogar Spaß an Neuem hat, so dass es, falls der „Versuch“ scheitert, darunter nicht leidet.

Übrigens finden Sie auf unserer FB-Seite (öffentlicher Bereich von FB) auch einige Videos zu den Vermittlungstieren.


Die schöne grüne nordgriechische Insel Korfu….

Wie das Leben so spielt: Seit einem Urlaub auf Korfu, auf dem ein Wurf Katzen unseren Weg kreuzte, der gerettet werden wollte (und wurde), besteht ein guter Kontakt mit sehr engagierten Deutschen und Engländern auf der nordgriechischen Insel, die Tieren in Not unkompliziert neben ihren eigentlichen Jobs helfen und diese Hilfe komplett privat finanzieren und die Tiere bei sich zu Hause unterbringen.

Ab und zu bitten seitdem diesen Deutschen, die dort auf der Insel leben, allen voran die liebe Dagmar Lohrenz, die das „Nefeli Hotel“ in Kommeno in der Nähe des Esel-Schutzhofs von Corfu Donkey Rescue (www.corfu-donkeys.com) betreibt, verzweifelt um Hilfe.

Hotel Nefeli auf Korfu

Der Eselhof  von CDR ist ein mit internationalen Spendengeldern finanziertes Projekt. Auf einem Schutzhof werden ausgemusterte alte Esel versorgt und bis zum Lebensende begleitet. Mitarbeiter und Volontäre aus aller Welt helfen hierbei mit und auch für Touristen ist der Hof geöffnet und ein beliebtes Ausflugsziel. Die Hunde und Katzen, die so ganz nebenbei dort auch abgeben werden, bewegen sich tagsüber frei auf dem Gelände und sind deshalb schon durch die Zeit dort bestens sozialisiert.

 

Jeder, der schon einmal Urlaub im Süden gemacht hat, kann wohl nachvollziehen, wie es jemandem geht, der alltäglich mit einer Situation konfrontiert ist, wie wir sie in Deutschland vor ein paar Jahrzehnten auch noch hatten: Unkastrierte, ausgesetzte und halb verhungerte Tiere an etlichen Ecken….

Also nur sehr sporadisch und nur, wenn es dann Zeit und Platz es erlauben, nehmen wir immer wieder gerne Hunde oder Katzen von Korfu bei uns in Haus und Familie auf, um sie in gute Hände weiterzugeben.

Im Jahr 2015 vermittelten wir also unsere eigenen sechs Fundkätzchen und einen von Dagmars Langzeit-Pfleglingskatern und so kam dann eins zum anderen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass ausnahmslos alle Fund- und Tierschutztiere, die bisher von dieser Insel kamen (mit einem Augenzwinkern nennen wir Korfu die „Insel der schönsten Hunde der Welt“) und bei uns in der Familie bis zur Vermittlung lebten, nicht nur wunderschön waren, sondern auch schon bei der Ankunft perfektes Sozialverhalten an den Tag legten und völlig entspannt waren. Wir nehmen keine Tiere aus „Heimen“, sondern nur solche, die vorher am Eselhof oder in Familien gelebt haben, ganz wenige auch, die bei einem Tierarzt dort auf Korfu abgegeben wurden, weil sie ursprünglich verletzt aufgefunden wurden. 

Wir sind i. S. Gesundheit südeuropäischer Tiere nicht naiv und nehmen selbstverständlich nur Tiere, die auf Mittelmeerkrankheiten negativ getestet und danach vorsorglich mit Spot on behandelt sind.  Impfungen und Chip sind für die Reise im Flieger selbstverständlich. Alles andere kann man sich als Tierarzt gar nicht erlauben!

Hündin Agi kurz nach der Ankunft mit dem Flieger. Heute lebt Madame glücklich in Bad Sachsa.

Bis heute sind alle neuen Besitzer absolut begeistert. und deshalb geben wir diese Schätze, in die einige Menschen zuvor Zeit, Liebe und Geld investiert haben, auch nur in die allerbesten Hände.

Bitte verdeutlichen Sie sich einmal, dass ein Tier legal und seriös aus dem europäischen Ausland zu holen, ein sehr großer Kostenfaktor ist.

Die Kosten tragen die daran Beteiligten privat. Finanziellen Gewinn kann man mit so etwas evtl. auch machen, aber nur wenn man gewissenlos, ggf. auch kranke Tiere x-beliebig verteilt, und das tun wir natürlich nicht.

Um nur die Basiskosten zusammenzufassen, kosten, Entwurmung, anti-parasitäre Behandlung, Impfung, Chip, Europass, ggf. Kastration oder notwendige Behandlungen gegen Krankheiten sowie Bluttests, Flug und Transfer sehr viel.

Summa summarum sind es ca. 500 Euro, die in jedes Hund und mindestens 200 Euro, die in jede Katze bereits vor der Vermittlung investiert wurden.

Eine Schutzgebühr von 350 Euro deckt dann natürlich nur einen Bruchteil der Kosten ab, und eine Schutzgebühr von 75 bis 100 Euro pro Katze ist geradezu ein Tropfen auf den heißen Stein, was uns aber nicht davon abhält, uns weiter zu engagieren.

Wir sind trotz alledem keine pauschalen Verfechter von Auslandstierschutz; denn Pauschalurteile haben so als Eigenheit, dass sie wenig reflektiert sind.

Alles darf ein gesundes Maß nicht überschreiten und alles muss gut und seriös gemacht sein, aber senn diese Grundvoraussetzungen eingehalten sind, ist dagegen nichts einzuwenden, zumal wir in einer globalisierten Welt leben und für menschliche EU-Bürger ja das Wort „Ausländer“ mittlerweile als Schimpfwort gilt.

Bei uns wird wegen der Deutsch-Griechen aber sicher auch kein deutsches Tier abgewiesen, das Hilfe braucht!

Welches der unten stehenden Tiere von Korfu stammt, erfahren Interessenten gerne im persönlichen Gespräch, ebenso die gesamte Lebensgeschichte des Tieres, sofern sie bekannt ist.

 


 

Lupo und Stormy, beide Korfioten, die von Deutschen gerettet wurden und, mittlerweile gut vermittelt sind.


Die Geschwister Max, Snowy und Leila

Max lebt momentan bei uns in der Familie und wird, ebenso wie seine wuscheligen Schwestern Leila und Snowy, die in einer anderen Familie zur Pflege leben, nur in allerbeste Hände abgegeben.

Falls Sie sich für einen der Welpen interessiern, schreiben Sie uns bitte eine Mail, in der Sie sich kurz vorstellen und schildern, wer zur Familie gehört, wie die Arbeitszeiten liegen und wie die Wohnsituation ist. Nennen Sie bitte unbedingt Ihren Namen, Ihren Wohnort und eine Telefonnummer nennen, unter der Sie erreichbar sind. Anfragen, die nur aus einem Satz bestehen, wie z. B. „Ist der Hund noch da?“ und im Extremfall noch über ein anonymes Facebook-Profil laufen werden sicher nicht beantwortet werden, weil eine Anfrage für ein Lebewesen sicher ein ganz klein wenig Sorgfalt und Mühe gebietet.

Wir reichen die Anfragen für Leila und Snowy nur weiter, deshalb sind diese Angaben eminent wichtig!

Ein Rückruf erfolgt nur, falls die Hunde noch zu vergeben sind!


Die Geschwister wurden am 08.04.19 geboren. Mutter ist die 6 kg leichte Pudelmix-Hündin Linda.

Linda ist ein sehr liebenswürdiger kleiner Hund, der in einer Familie mit kleinen Kindern harmonisch zusammenlebt. Die Welpen wurde liebevoll aufgezogen und perfekt sozialisiert und sind jetzt bereit für eigene Familien. Alle drei Welpen werden ausgewachsen sicherlich nicht mehr als 8 kg wiegen.


Max, 4 Monate alt

„Unser“ Max ist wirklich ein lieber Kerl, der immer nur gefalle und alles richtig machen will. Er hört perfekt auf seinen Namen und kommt sofort angerannt, wenn man ihn ruft. Er folgt beim Spaziergang auch perfekt ohne Leine, ist stubenrein, macht nichts kaputt, mag alle Menschen und wird am liebsten wie ein Baby auf dem Arm getragen, versteht sich mit allen anderen Hunden, mag Katzen, bzw. ignoriert sie meist sicherheitshalber, und ist alles in allem einfach ein Traum!

Max ist der Star in der Praxis.


Die weiße Snowy, 4 Monate alt

Babyfoto von Leila und Snowy

Snowy war die kleinste im Wurf und ist ein kleiner Wirbelwind. Auch sie lebt absolut harmonisch in einer Pflegefamilie mit Kindern, einem anderen Hund und vier Katzen und wartet dort auf ihre eigene Familie.


Leila, 4 Monate alt

Leila ist der braune „Zwilling“ zu Snowy.

Die Welpen sind kleiner, als die Fotos vermuten lassen. Eine 13-jährige kann sie mühelos tragen!


Felix, 3 Monate alt

Felix ist ein verspielter kleiner Kater, der auch schon das Zusammenleben mit Kindern, Hunden, älteren Katzen und natürlich seiner Schwester Lisa kennt.


Lisa, 3 Monate alt

Lisa ist, wie ihr Bruder Felix, neugierung und einfach liebenswert. Lisas Tiger-Muster ist etwas ganz Besonderes.


Leni, 4 Monate alt

Leni und Amira sind Schwestern, die gerne zusammen vermittelt werden können. Dies ist aber kein Muss. Beide sind sehr anhängliche verspielte junge Katzen, die sich sofort und ohne Eingewöhnung in jedem Haushalt wohlfühlen werden. Gerne können Sie auch zu Familien mit Kindern ziehen, weil beide sehr vorsichtig und ohne Kralleneinsatz spielen.


Amira, 4 Monate alt


Kalle, 14 Wochen alt

Kalle lief zusammen mit Schwester und der Mutterkatze einem Tierfreund zu, der seine eigenen Katzen draußen füttert. Da die Katzenfamilie von niemandem vermisst wurde, steht Kalle jetzt zur Vermittlung, und die Mutterkatze wird dort weiter versorgt werden.