Einer unserer Tätigkeitsschwerpunkte ist die Dermatologie bei Kleintieren.
Dr. Barke durchläuft derzeit eine Fortbildung für die entsprechende Zusatzbezeichnung.
Im Zusammenhang mit dieser Weiterbildung steht u. a. eine Vortragstätigkeit für andere Tierärzte:
Die Ursachen von Hauterkrankungen sind sehr vielfältig.
Hautpatienten, die zu uns kommen, sind oft divers und lange vorbehandelt und sekundär infiziert.
Die Diagnostik ist oft eine große Herausforderung, denn allein vom klinischen Bild her ist kaum jemals mehr als eine Verdachtsdiagnose zu stellen, so dass fast in jedem Fall weiterführende Untersuchungen nötig sind.
Wir bieten in diesem Themenkreis u. a. folgende Leistungen an:
Hautgeschabselentnahme
Mikroskopie
Tupferprobenentnahme
Zytologische Probenentnahme und Diagnostik
Pilzdiagnostik
Allergietests
Hautpilz
Pilzbefall äußert sich recht unspezifisch, die Diagnostik ist oft schwierig und die Behandlung langwierig – ähnlich wie beim Menschen, nur dass sich beim Tier die Pilzsporen auch im Fell „festsetzen“.
Pilze sind hochansteckend für Menschen!
Demodikose
Demodex-Milben parasitieren in den Haarbälgen aller Tiere. Bei immungeschwächten jungen Tieren v. a. bestimmter Rassen (typisch z. B. Dobermann, da bei dieser Rasse häufig ein Immundefekt vererbt wird) verursachen sie massive Beschwerden, d. h. starken Juckreiz und mottenfraßähnliche Hautläsionen. Die Therapie ist oft langwierig.
Milben beim Kaninchen
Milben sind gefürchtete Hautparasiten. Sie verursachen starken Juckreiz und Haarausfall.
Milbenbefall ist relativ einfach therapierbar, wenn er erst einmal korrekt diagnostiziert wurde.
Mastzelltumor
Es sah aus wie ein Bluterguss – es war ein bösartiger Tumor
Am Anfang stand ein kleiner Hauttumor an der Außenseite des Oberschenkels, den wir zügig entfernten und in die Pathologie schickten.
Das pathohistologische Ergebnis war ein Schock: Ein Mastzelltumor Grad III bis IV, d. h. ein sehr bösartiger Tumor! Der Hund überlebte trotz Chemotherapie nur noch wenig Monate.
Wenige Wochen später fiel dem Besitzer ein großer Bluterguss auf. In dem Bluterguss befand sich bereits ein neuer Tumor.
Mastzellen haben einen Einfluss auf die Blutgerinnung, daher war der Tumor vergesellschaftet mit dem Hämatom.
Auf Wunsch des Besitzers leiteten wir eine Chemotherapie ein, der dem Hund auch noch einige Monate zusätzliche Lebenszeit verschaffte, aber letztlich – da der Ausgangstumor an dieser Stelle nicht operabel war – blieb irgendwann nur noch die Euthanasie.
Otitis
Ohrenentzündungen (Otitiden) werden oft wie bei dieser Westiehündin sehr spät erkannt und müssen lange therapiert werden, da es sich häufig um Mischinfektionen mit diversen Erregern handelt.